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Neue Firmware floppt

Update fürs iPhone soll alles noch schlimmer machen

21.08.2008
Das Firmware-Update hat die Hoffnung der iPhone-Besitzer auf einen besseren UMTS-Empfang enttäuscht. Stattdessen beklagen sich im Support Forum von Apple die ersten Nutzer über langsames Scrollen und bezeichnen ihr iPhone nach dem Update als virtuellen Ziegelstein. Für Apple wird es langsam ernst.

Nachdem Apple vor zwei Tagen ein Firmware-Update für das iPhone veröffentlichte, von dem viele Nutzer vor allem Verbesserungen am UMTS erhofften, müsste jetzt eigentlich alles in Ordnung sein. Bei einigen Kunden war es in den vergangenen Wochen zu Gesprächsabbrüchen gekommen, sie kämpften mit einem schwachem Empfang und dem Abbruch von Internet-Anwendungen. Erste Praxistests der neuen Firmware haben aber keine nennenswerte Veränderung der 3G-Unterstützung gezeigt und jetzt beschweren sich die ersten iPhone-Nutzer sogar über Verschlechterungen bei anderen Funktionen.

In Apples Support Forum beklagen sich Nutzer, dass durch das Update die GPS-Funktion negativ beeinflusst wird: "Zuerst bemerkte ich das sehr ruckelige Scrollen in den Anwendungen wie dem Fotoalbum oder dem E-Mail-Verzeichnis", schreibt ein Nutzer im Apple Support Forum. Vor der Installation des Updates sei alles noch "sehr, sehr schnell" gelaufen. Andere Besitzer des iPhone berichten, dass sie vor dem Update keine Probleme mit ihren Handy hatten. Nach dem Aufspielen der Software seien allerdings Schwierigkeiten aufgetreten. Bei einem Nutzer verwandelte sich das Smartphone in einen "virtuellen Ziegelstein", zitiert die Nachrichten-Website Newsfactor.com. Viele Nutzer sollen bereits versuchen, das Update wieder rückgängig zu machen.

Der Image-Schaden für Apple ist hoch. "Die Frage ist, ob trotz des geringen Preises die Verkaufszahlen beeinträchtigt werden", kommentiert Bill Ho, Analyst beim amerikanischen Marktforschungsunternehmen Current Analysis. Im September wird bereits das nächste Update für das iPhone erwartet. Sollten die Schwierigkeiten bis dahin nicht behoben sein, könnte sich das negativ auf das nahende Weihnachtsgeschäft auswirken, das für die Industrie die umsatzstärkste Zeit des Jahres ist.

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